Bildgröße ändern ohne Qualitätsverlust
Beim Skalieren ändert sich die Anzahl der Pixel eines Fotos. Verkleinern ist fast immer unproblematisch: Der Lanczos3-Filter mittelt benachbarte Pixel, sodass Kanten scharf bleiben und das Ergebnis bei gleicher Anzeigegröße oft schärfer wirkt als das Original.
Vergrößern kann keine Details hinzufügen, die nie aufgenommen wurden — ein guter Filter hält das Bild aber glatt statt pixelig. Für Logos und Pixel-Art stellen Sie die Interpolation auf Nächster Nachbar, um harte Kanten zu behalten.
Wenn die neue Form vom Original abweicht — etwa ein Querformat-Foto als quadratischer Instagram-Beitrag — wählen Sie Zuschneiden, Einpassen oder Rand für farbige Balken. Den Ausschnitt können Sie für jedes Bild einzeln verschieben.
Gängige Bildgrößen im Überblick
| Verwendung | Größe (px) | Seitenverhältnis |
|---|---|---|
| Instagram-Beitrag (Hochformat) | 1080 × 1350 | 4:5 |
| Instagram- / TikTok-Story | 1080 × 1920 | 9:16 |
| Facebook- / LinkedIn-Linkbeitrag | 1200 × 630 | 1,91:1 |
| YouTube-Thumbnail | 1280 × 720 | 16:9 |
| X (Twitter) Header | 1500 × 500 | 3:1 |
| Full-HD-Hintergrund | 1920 × 1080 | 16:9 |
| Fotoabzug 10×15 cm @ 300 DPI | 1772 × 1181 | 3:2 |
| Biometrisches Passbild 35×45 mm | 413 × 531 | 7:9 |
Profi-Tipps
- Für den Druck gilt: Zentimeter ÷ 2,54 × DPI. Ein 15×10-cm-Abzug mit 300 DPI braucht 1772×1181 Pixel. Der Tab Druckgröße rechnet das für Sie aus.
- Websites brauchen selten Bilder über 1920 px Breite; mit „Längste Seite“ verkleinern Sie einen ganzen Ordner Handyfotos auf einmal.
- Speichern Sie als WebP oder AVIF fürs Web, als JPG für E-Mail und Druck und als PNG für Screenshots und Transparenz.
- Nutzen Sie Dateigröße begrenzen, wenn ein Formular nur Bilder unter z. B. 200 KB akzeptiert.